Dienstag, 13. Dezember 2016

Bucketlist - Alles mal umgekehrt



Ich bin begeisterungsfähig.
Für kleine, feine, spezielle Dinge. So wie Amélie Poulain.

Ich möchte gerne viele schöne und inspirierende Dinge erleben - Deswegen wird meine Bucketlist immer länger und länger.
Ich weiß gar nicht, ob ich noch genügend Jahre übrig habe, um alles zu erleben, was ich mir vorgenommen habe.
Natürlich bin ich nicht bereit dazu, etwas zu streichen *lach* Warum sollte ich denn?

Da ich aber auch sehr nostalgisch bin und eines meiner, ich nenne es mal Fehler, ist, der Vergangenheit nachzuhängen, dachte ich, hey, ich nutze es einfach für mich - und um den Blog zu füttern.

Was habe ich denn bereits erlebt und damit aus meinem Eimerchen entnommen?

Ich habe begonnen Russisch zu lernen. Dies war ein sehr lang gehegter Wunsch von mir.
Endlich habe ich die Möglichkeit, das, was ich lese, auch zu verstehen oder die Möglichkeit mich zu verständigen.

Simpel wie es ist: Einfach von Herzen zu lachen.
Lange habe ich mir selbst verboten, Freude zu empfinden.
Dafür packe ich diesen Wunsch, mich vor Lachen auszuschütten, immer und immer wieder oben drauf, nehme ihn wieder raus, packe ihn wieder hinein. In einer Endlosschleife.

Meine Haare blond färben lassen.
All die Jahre habe ich überlegt. Soll ich? Soll ich besser nicht? Bin ich nicht eher eine Brünette als eine Blonde?
Mutter war natürlich der Überzeugung, dass das eh nix wird. Naaja.
Und ehrlich, ich könnte noch ein bisschen blonder sein, für meinen Geschmack.
Dennoch, so ein Schritt, eine riiiiiesige Stufe von "eigentlich" Schwarz zu einem "heller Milchkaffee" Blond, ist schon beeindruckend. Ich freue mich jeden Morgen auf's Neue, meine Haare zu waschen, zu trocknen und frisieren.

Tattoos haben.
Klingt super banal. Manche Mädels sind 5 Jahre jünger als ich und haben 3x so viele Tattoos wie ich.
Mag sein und das ist auch völlig in Ordnung.
Für mich sind alle 3 Tattoos, die ich habe, absolut spontan gewesen. Ich fand die Idee gut, habe einen Tätowierer gesucht und es machen lassen. Ohne es lange zu planen.
Und sie sind eine der besten Fische aus meinem Eimerchen gewesen, die ich jemals heraus gezogen habe. Ich bereue nichts!


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