Mittwoch, 14. Dezember 2016

Wie ich meine Blog-Einträge plane und verfasse



Wenn ich mir so manche Blogs anschaue und durchlese oder Blogger, die auch YouTube machen, beschreiben, wie organisiert sie sind, fällt mir manchmal das Kinn auf den Boden. Vor Erstaunen.
Wie organisiert ein Mensch doch sein kann.
Kleiner Wermutstropfen: Ich verdiene hier ja kein Geld.

Und das ist beinahe schon die Antwort auf die Frage, wie ich so 'organisiert' bin: Gar nicht.

Ich war schon immer so. Mir fällt etwas ein, ich fange damit an, mache es zu Ende. Mache auch mal Schritt C, dann Schritt A, dann Schritt M, dann Schritt G. Irgendwann bin ich dann aber bei Z angekommen, habe zwischendurch auch Umlaute, Sonderzeichen und die Welt der komplexen Zahlen durchgehext und bin doch irgendwie zufrieden.
Alleine schon, weil es fertig ist.

Wahrscheinlich würde mir ein wenig Organisation gut tun. Aber das kann ich irgendwie nicht.
Für mich sind Texte da, um geschrieben zu werden.
Ich muss den Moment haben, um ihn zu kreieren.

Vor einigen Jahren, als ich noch studiert habe und mir die Übersetzungen zum Hals raus hingen, habe ich es plötzlich festgestellt, wie ich an Texte heran gehe. Nämlich einfach so.

Ich glaube auch, dass es keine Kommilitonin gab, die auch nur eine ähnliche Strategie fuhr.
Allen war es in erster Linie wichtig, direkt zu Anfang zu verstehen, worum es denn jetzt geht.

Was jetzt nicht bedeuten soll, dass es mir egal ist, worum es ging oder, im aktuellen Fall, auf meinem Blog, geht.

Natürlich korrigiert man sich an manchen Tagen einen Wolf, wenn man einfach drauf los übersetzt oder schreibt. Dann passt das eine nicht, dann ist der Anfang nicht gut genug, man hat sich etwas anderes vorgestellt, etc. pp.

Aber ich bin davon überzeugt, dass diese Methode einfach zu mir passt.
Würde ich von jetzt auf gleich anfangen zu organisieren, würde das höchstwahrscheinlich in einem Chaos enden und ich würde schneller aufgeben, als ich gucken kann.
Der berühmte Rattenschwanz an Ereignissen würde folgen, wie, dass es eh keinen Sinn hat, zu bloggen, keiner meine Texte lesen will, Langeweile wäre ein Ergebnis davon.

Da bleibe ich doch lieber bei geringer bis keiner Organisation und bin damit happy! :)

1 Kommentar:

  1. Keine Organisation ist manchmal wirklich am besten! Schöner Post :) hast einen neuen Follower!

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