Sonntag, 16. April 2017

Das liebe Schreiben und ich

Beinahe täglich denke ich 'Mensch, ich könnte doch heute einen Blogeintrag verfassen'.
Am Ende kommt dann aber die Unlust, die Motivation geht flöten und ich bin müde. Einfach müde.

Und müde bin ich wirklich oft. Das mal so nebenbei bemerkt.

Ideen kommen. Manche werden im selben Augenblick wieder verworfen.
Dieses ewige Hin und Her. Der Kopf schwirrt und lässt es einfach nicht zu, einfach mal etwas hinzuschreiben und es auch, verdammt nochmal, stehen zu lassen.
Weil, ist ja sowieso egal, einen gibt es immer, der es Scheiße findet.

Andere Ideen, oder sagen wir mal, Ideen, sollte ich einfach festhalten.
Es ist ja nicht so, dass ich keine Memo-Liste in meinem Handy hätte, die unendlich viel Platz bietet.
Bei der ich kein Büchlein, keinen Stift, kein Radiergummi und Anstrengung brauche.

Aber genau diese Schwierigkeiten gilt es für mich zu überwinden.

Denn ich weiß, wenn ich eines kann, dann mit Worten jonglieren. So, dass es sich nicht nur um Texte, sondern, um gefüllte Buchstaben handelt.
Ich liebe es, zu erzählen, zu beschreiben, eben selbst die einzelnen Buchstaben zu füllen und hiermit meine eigenen Grenzen zu testen.
Obwohl Phantasie gar keine Grenzen hat.
Die Phantasie, die mir häufig im Alltag fehlt und die ich mir regelrecht verbiete und gegen verlangte Ernsthaftigkeit eintausche.
Ich will ständig so viele Dinge mit dieser Ernsthaftigkeit tun und bemerke, dass diese Dinge, immer etwas mit dem Schreiben zutun haben.

Was mir klar werden soll, ist, dass ich mir doch eine eigene kleine Insel geschaffen habe, auf der alles erlaubt ist. Auf die ich flüchten kann, sobald ich es will, sobald ich es brauch, sobald ich der Meinung bin.


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